Aktuelles

05.04.2020: 100% BAFA-Förderung für Corona-betroffene kleine und mittlere Unternehmen!

Am 3. April 2020 ist eine modifizierte Richtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows für Corona-betroffene Unternehmen in Kraft getreten. Ab sofort können Sie einen Antrag für Beratungen, die bis zu einem Beratungswert von 4.000,00 Euro für Corona-betroffene kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einschließlich Freiberufler ohne Eigenanteil gefördert werden, beim BAFA stellen. Das gilt u.U. auch für die Erstellung einer Verfahrensdokumentation, um gestärkt aus der Krise zu gehen! Mehr Informationen zum Förderprogramm finden Sie hier.


22.01.2020: vemeto GmbH beim BAFA gelistet

Wir sind nun als qualifizierter Berater beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gelistet. Das BAFA bezuschusst Beratungen für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) zu allen Fragen der Unternehmensführung, je nach Region und Art der Beratung, mit bis zu 90 Prozent bei Beraterhonoraren bis 4.000 Euro. Dies setzt voraus, dass der Berater eine BAFA-Zulassung vorweisen kann. Förderziel ist dabei die Steigerung der Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit von KMUs, um Arbeitsplätze zu sichern. Die Erstellung von Verfahrensdokumentationen nach GoBD wird ebenfalls vom BAFA gefördert, sofern die Fördervoraussetzungen von dem zu beratenden Unternehmen erfüllt werden. Mehr Informationen zu den BAFA-Förderprogrammen finden Sie hier.


20.12.2019: Neufassung der GoBD

Mit dem BMF-Schreiben vom 28. November 2019 werden die GoBD neugefasst. Es tritt an die Stelle des BMF-Schreibens vom 14. November 2014, BStBl I S. 1450.

Wichtigste Änderungen kurz zusammengefasst

Die Änderungen gegenüber den Fassung vom 14.11.2014 enthält zum Teil wesentliche Erleichterungen:

  • Bildliche Erfassung von Belegen durch mobile Geräte (sog. mobiles Scannen) ist nun zulässig. Dies gilt auch für im Ausland erstellte Erfassung, z.B. auf Dienstreisen ins Ausland.
  • Konvertierte Inhouse-Formate mit derselben oder höherer maschinellen Auswertbarkeit als die Ursprungsdateien dürfen statt dieser aufbewahrt werden.
    Wenn Originaldateien in eigenen Formate umgewandelt wurden, mussten beide Versionen aufbewahrt werden und die konvertierte Version als solche gekennzeichnet werden. Dies ist nun nicht mehr erforderlich. Eine entsprechende Verfahrensdokumentation ist für diesen Prozess vorzulegen.
  • Alleinige Aufbewahrungspflicht der strukturierten Daten bei sog. „Mehrstücken“.
    Die Aufbewahrung der strukturierten Daten, die über eine Banking- oder Zahlungsdienstschnittstelle abgerufen wurden, ist nun ausreichend. Die inhaltsgleichen Dokumente (z.B. pdf-Auszüge) müssen nicht mehr aufbewahrt werden, sofern sie sich gleich oder höherwertig auswerten lassen als das bildhafte Dokument.
  • Erhöhter Fokus auf Einzelaufzeichnungspflicht und Zeitnähe.
    Bare und unbare Geschäftsvorfälle können kurzzeitig gemeinsam in einem Grundbuch festgehalten werden – eine erhebliche Erleichterung für z.B. Hotels oder Restaurants.
  • Erleichterung bei Datenmigrationen.
    Im Falle eines Systemwechsels oder einer Auslagerung von aufzeichnungs- und aufbewahrungspflichtigen Daten ist es nun ausreichend, wenn nach Ablauf des 5. Kalenderjahres, das auf die Umstellung folgt, die Daten auf einem Datenträger zur Verfügung gestellt werden. Dies gilt nicht, wenn die Außenprüfung bereits begonnen wurde.
  • Die Referenzierung der Stornobuchung zu der ursprünglichen Buchung ist nun verpflichtend.

Vemeto von Sven Horak